Abstrakt Workshop 2 Gander und Benoist-Kosler

Zahlen als Zusammensetzungen aus anderen Zahlen begreifen: vom Kindergarten an! – Lernumgebungen für ein tragfähiges Zahlverständnis Carina Gander und Barbara Benoist-Kosler, Pädagogische Hochschule Tirol, A Im frühen Mathematiklernen ist es wichtig, dass Kinder Zahlen zunehmend als „Zusammensetzung aus anderen Zahlen“ verstehen. So ist acht beispielsweise vier und vier, drei und fünf, sieben und eins usw. Wenn Kinder ein Verständnis für diese Vielfalt möglicher Zahlzusammensetzungen und deren Zusammenhänge erlangen, werden sie flexibel im Umgang mit Zahlen. In einem derzeit laufenden Projekt der Pädagogischen Hochschule Tirol erproben wir in Tiroler Kindergärten Lernumgebungen, die Kinder bei der (Weiter-)Entwicklung dieses „Teile-Ganzes-Denkens“ von Zahlen unterstützen. […]

Abstrakt WS 11 Nührenbörger

Mathematische Basiskompetenzen fördern – Kinder mathematisch stärken Marcus Nührenbörger Wenn Kinder im Laufe der Grundschulzeit Schwierigkeiten beim Lernen von Mathematik entwickeln und schließlich sogenannte „Basiskompetenzen“ nicht erreichen, fehlen ihnen mathematische Grundlagen, um dauerhaft und nachhaltig Mathematik zu erlernen. Daher ist es bedeutsam, bereits in der Grundschule den Blick auf den Erwerb mathematischer Basiskompetenzen für möglichst alle Kinder zu richten.  Im Workshop wird es darum gehen, einerseits zu hinterfragen, wie und warum Schwierigkeiten und einseitige mathematischen Konzepte bei Kindern im Unterricht entstehen, und andererseits näher zu beleuchten, wie diese erkannt und wie tragfähige mathematische Lernprozesse initiiert werden können. Hierzu lenken wir […]

Abstrakt WS 10 Bücher

Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erkennen und nutzen: Funktionales Denken in der Grundschule Andreas Büchter  Wer Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erkennen und nutzen kann, ist klar im Vorteil. Dies gilt sowohl „im Großen“ des Lebens, z. B. bei der Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Welt, als auch „im Kleinen“ des Mathematikunterrichts, z. B. bei der Untersuchung von Eigenschaften der Grundrechenarten. Hilfreich ist dabei die Analyse, wie sich die Veränderung einer Größe auf eine andere Größe auswirkt (Funktionales Denken). Solche Betrachtungen können bereits in der Grundschule zur Denkgewohnheit werden, entfalten bereits dort ihr Potenzial und weisen noch weit über die Mathematik der Mittelschule hinaus. […]

Abstrakt Workshop 14 Sprenger

Das schönste Ei der Welt –  Rund um den Würfel im Mathematikunterricht der Grundschule Mark Sprenger Der Würfel spielt sowohl in unserem Alltag als auch in der Mathematik eine bedeutende Rolle. Seine geometrischen Eigenschaften zeigen sich beispielsweise beim Bauen mit Bauklötzen oder bei Würfelspielen, in denen Kinder früh mit Würfelkörpern in Berührung kommen. Um ein Verständnis für den geometrischen Körper „Würfel“ zu entwickeln, reicht es aber nicht aus, dass Kinder einen Würfel identifizieren können. Zu einem erfolgreichen Begriffserwerb sind die Aneignung von Eigenschaften (z. B. Kante, Fläche) sowie ein Verständnis des Begriffsnetzes relevant. Die Entwicklung dieses Verständnisses kann in der ersten […]

Abstract Conferenza Ferrari

Diagrammi e rappresentazioni in matematica, per una didattica inclusiva (anche) nell’ottica delle STEAM Francesca Ferrara, Università di Torino, Italia Il termine “diagramma”, in relazione all’insegnamento e all’apprendimento della matematica, è utilizzato con accezioni diverse, spesso riferite semplicemente a schemi pittorici o a rappresentazioni ingenue. Un diagramma può però essere inteso come un tipo di iscrizione, uno ‘strumento’ visuale che organizza lo spazio e articola in un dato modo relazioni matematiche: relazioni tra figure o tra elementi geometrici, ma anche relazioni numeriche. Per la sua interpretazione, un diagramma invita a un coinvolgimento attivo, percettivo e senso-motorio. Problemi non di routine incentrati […]

Abstrakt Vortrag 2 Ruwisch

Stützpunktvorstellungen: Kern des Größenverständnisses und Grundlage des Schätzens Silke Ruwisch, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland Der Kompetenzbereich „Größen“ umfasst mehr als das Messen mit verschiedenen Messgeräten und das Umrechnen und Rechnen mit Größenangaben. Das Auf- und Ausbauen von Stützpunktwissen und Stützpunktvorstellungen ist der wesentliche Baustein für ein anwendungsbezogenes Größenverständnis.  Im Impulsvortrag wird ein kompetenzorientiertes Modell zur Integration von Vergleichen, Messen und Schätzen zum Aufbau des Größenverständnisses präsentiert und mit entsprechenden Aktivitäten veranschaulicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der Eignung dieser Aktivitäten, um Stützpunktwissen und Stützpunktvorstellungen von Kindern auf- und auszubauen. 

Abstrakt Vortrag 1 Bönig

Wer hat den größten Turm gebaut? – Größen vergleichen und messen im Kindergarten Prof. Dagmar Bönig, Universität Bremen, Deutschland Gerade Größen bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Lerngelegenheiten im Alltag des Kindergartens.  Diese Fragen werden im Impulsreferat beleuchtet und Möglichkeiten einer geeigneten Thematisierung im Kindergartenalltag aufgezeigt.

Abstrakt WS 7 Bönig

Mathematikbezogene Spiele im Kindergarten und Anfangsunterricht  Dagmar Bönig, Universität Bremen, Deutschland Zahlreiche empirische Untersuchungsergebnisse belegen inzwischen, dass frühe mathematische Bildung über Spielaktivitäten gut gelingen kann. Nach einer kurzen Vorstellung zentraler Befunde wollen wir im Workshop einige Spiele erkunden, die insbesondere für den Einsatz im Kindergarten geeignet sind, aber auch im Anfangsunterricht der Grundschule sinnvoll thematisiert werden können. Wir werden dabei sowohl auf das mathematische Potential der Spiele als auch auf zusätzliche Möglichkeiten der sinnvollen Unterstützung der Lernprozesse der Kinder eingehen. Neugierig geworden? Dann würde ich mich freuen, wenn wir gemeinsam spielend lernen!

Abstrakt WS 6 Taschler

Mathematik ist überall Gerlinde Taschler Mathematik finden wir überall. Es geht darum, sie zu erkennen, zu benennen und spielerisch in den Lebensalltag und das Bewusstsein der Kinder zu integrieren. Im Workshop werden einfache Alltagssituationen im Kindergarten mit der mathematischen Bille betrachtet und gemeinsam grundlegende mathematische Inhalte herausgearbeitet. Wir sammeln gemeinsam Möglichkeiten, wie diese mit den Kindern versprachlicht werden können, um dadurch auch bei ihnen den mathematischen Blick zu sensibilisieren und Freude an der mathematischen Sprache zu wecken.

Abstrakt WS 5 Scheffknecht

Schneller, schwerer, länger – Messen und Vergleichen im Kindergarten Michaela Scheffknecht, Pädagogische Hochschule St. Gallen (Schweiz) Wie viele Würfel passen in die Vase? Wie weit springt das Eichhörnchen? Was ist groß, aber leicht? Mit diesen und vielen weiteren Fragen können Kinder handelnd und spielerisch das Messen und Vergleichen erleben und darin Kompetenzen entwickeln. Im Workshop setzen Sie sich mit entsprechenden Aktivitäten zum Messen und Vergleichen im Kindergarten auseinander. Die Aktivitäten werden erprobt, reflektiert und in Bezug auf mögliche Lernchancen analysiert.